Das größere Problem sind die Gehwege, nicht die Cafés. Abseits weniger touristischer Hauptstraßen sind Fußwege schmal, rissig oder enden unvermittelt. An vielen Straßenrändern verlaufen offene Entwässerungsgräben mit unebenen Abdeckungen. Quer geparkte Motorroller und ungleiche Bordsteinkanten zwingen einen oft direkt auf die Fahrbahn in den Verkehr. Selbst in fußgängerfreundlicheren Ecken wie Teilen von Sanur oder den Hauptstraßen von Ubud gibt es Abschnitte, an denen man den Kinderwagen zusammenklappen und das Kind ein oder zwei Häuserblocks weit tragen muss.
Bei den Cafés ist das Bild gemischt, doch der Zugang ist meist einfacher als auf der Straße davor. Neuere, offen konzipierte Lokale für Remote-Worker bieten meist ebenerdige Sitzplätze, breite Gänge und Platz, um den Kinderwagen am Tisch abzustellen. Ältere Gebäude und traditionelle Warungs sind anders: ein bis zwei Stufen am Eingang, enge Stuhlreihen und hohe Schwellen, über die man den Wagen heben muss. Wenn Sie einen Ort suchen, der mit Baby wirklich funktioniert, orientieren Sie sich an Cafés, die auf Stillen und Wickeln ausgelegt sind; dort wird meist auch an den Kinderwagenzugang gedacht.
Die meisten Eltern setzen auf eine Kombination aus zwei Dingen: einem stabilen Kinderwagen mit größeren Rädern für befestigten Untergrund und einer Babytrage oder einem Tragetuch für Momente, in denen der Gehweg endet oder man beide Hände frei braucht. Food-Courts und Märkte bieten in der Regel mehr Bewegungsfläche als ein typisches Café. Das macht sie zu einer verlässlichen Alternative, wenn man sitzen möchte, ohne den Wagen durch enge Türen zu manövrieren; familienfreundliche Food-Courts und Märkte gehören deshalb auf jede Liste. Betrachten Sie den Kinderwagen als eine Option unter mehreren, nicht als einziges Fortbewegungsmittel.
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