Glasfaser-Internet ist in den meisten von Familien bevorzugten Gegenden verfügbar, etwa in Canggu, Ubud, Umalas, Sanur und Denpasar. Die Geschwindigkeiten reichen üblicherweise problemlos für Videoanrufe, Uploads und Streaming. Weiter außerhalb, in den Hügeln oder ruhigeren Küstenorten, ist man stärker auf Mobilfunknetze angewiesen, die zwar brauchbar, aber weniger stabil sind. Wenn eine schnelle, stabile Verbindung für die Arbeit unverzichtbar ist, lohnt es sich, vor Mietvertragsabschluss genau zu prüfen, welches Netz die Unterkunft erreicht – und nicht nur nach WLAN zu fragen.
Stromausfälle kommen vor, besonders während der Regenzeit von etwa Oktober bis März, wodurch auch der Router ausfällt. Die meisten Eltern mit täglichen Videoanrufen nutzen eine lokale SIM oder eSIM mit ausreichendem Datenvolumen als Backup. Manche haben zudem eine kleine Powerbank oder USV für den Router, damit ein kurzer Ausfall ein Meeting nicht unterbricht. Es ist üblich, die WLAN-Geschwindigkeit in einer Villa oder einem Haus bei einem Probeaufenthalt oder in den ersten Tagen vor Ort zu testen, bevor man sich länger bindet, da Inseratsangaben nicht immer stimmen.
Coworking-Spaces sind in den Familien-Hotspots leicht zu finden, und viele Eltern nutzen sie gezielt, weil das Internet dort meist verlässlicher ist als zu Hause – mit dem zusätzlichen Vorteil eines Tapetenwechsels. Wer mit kleinen Kindern im Homeoffice arbeitet, sollte Anrufe um die Schlafenszeiten herum planen oder eine Betreuungsperson vor Ort haben, da ins Bild laufende Kleinkinder hier genauso zum Alltag gehören wie überall sonst. Auch die Zeitverschiebung zum Heimatland spielt eine Rolle: Viele Eltern richten ihren Kalender nach der Ortszeit auf Bali aus und nutzen den frühen Morgen oder späten Abend als Zeitfenster für Anrufe in die Heimat.
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