Familienfreundliche Coworking-Spaces konzentrieren sich vor allem auf Gegenden, in denen viele Eltern leben und arbeiten – hauptsächlich Canggu, Berawa, Umalas und Ubud. Einige wenige Anbieter haben eine kleine Spielecke integriert: ein Teppich, etwas Spielzeug, niedrige Möbel und gelegentlich ein Sichtfenster zwischen Kinderbereich und Arbeitsfläche, damit Eltern beim Tippen einen Blick auf ihren Nachwuchs werfen können. Standard ist das jedoch keineswegs. Viele Coworking-Spaces auf Bali bieten keinerlei Ausstattung für Kinder; man sollte dies also bei jedem Anbieter gezielt prüfen, statt es vorauszusetzen.
Was als Spielbereich gilt, ist sehr unterschiedlich. Manche bieten lediglich eine ruhige, unbeaufsichtigte Ecke mit Matten und Büchern, in der Kleinkinder schlafen oder Schulkinder Hausaufgaben machen können. Andere betreiben direkt auf dem Gelände eine betreute Kita oder Spielgruppe – oft mit eigenen Öffnungszeiten, separater Anmeldung und eigener Leitung, unabhängig vom Schreibtisch-Pass. Bevor Sie Ihre Woche darauf ausrichten, sollten Sie vorab klären: Gibt es eine Betreuung, welche Altersgruppen werden aufgenommen, welche Öffnungszeiten gelten und fallen zusätzliche Kosten zur Mitgliedschaft an?
Die verlässlichsten aktuellen Auskünfte erhält man in den Bali-Eltern- oder Expat-Gruppen auf Facebook oder WhatsApp, da sich die Angebote häufig ändern. Ein Space, der letztes Jahr eine Nanny beschäftigte, bietet dies heute vielleicht nicht mehr an, während neue Anbieter mit Kinderecken werben, um sich abzuheben. Besichtigen Sie den Ort vor Abschluss einer monatlichen Mitgliedschaft am besten persönlich und achten Sie darauf, wie die Atmosphäre zur geschäftigsten Mittagszeit ist. Viele Eltern teilen ihre Woche letztlich auf: ein Coworking-Schreibtisch für fokussiertes Arbeiten und eine separate Spielgruppe, Nanny oder Kita für die Kinder, anstatt darauf zu hoffen, dass ein einziger Ort beides optimal abdeckt.
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