Canggu, Berawa, Umalas und Pererenan bilden den Hauptschwerpunkt für Familien auf der Westseite. Hier konzentrieren sich die meisten internationalen Schulen, familienfreundlichen Cafés, Spielgruppen und Kinderarztpraxen, sodass der Alltag leicht fällt, sobald man sich eingewöhnt hat. Der Kompromiss ist der Verkehr: Die Straßen hier wurden für eine viel kleinere Bevölkerung gebaut, und ein Schulweg, der auf der Karte kurz aussieht, kann zu Stoßzeiten lange dauern. Wenn Sie sich für diese Seite der Insel entscheiden, wählen Sie Ihre Nachbarschaft danach aus, an welcher Schule Sie Ihr Kind zuerst anmelden, und suchen Sie sich dann eine Unterkunft in kurzer Fahrdistanz dazu – nicht umgekehrt.
Ubud, im Landesinneren und umgeben von Reisfeldern und Wald, eignet sich für Familien, die ein langsameres Tempo und mehr Grünfläche für Kinder zum Herumtollen suchen. Es hat eine eigene Gemeinschaft langjähriger Expat-Familien, einen Bauernmarkt und Zugang zur Green School sowie anderen naturnahen Bildungsangeboten in der Nähe. Der Kompromiss ist die Entfernung: Ubud liegt bei Verkehr weit über eine Stunde vom Flughafen entfernt, und wenn Ihr Kind fachärztliche Versorgung benötigt oder Sie häufig fliegen, bringt diese Fahrt spürbare Reibung in den Alltag.
Sanur an der Ostküste ist ruhiger und wohnlicher als Canggu, mit einer lang etablierten Strandpromenade, ruhigem Wasser, das gut für kleine Kinder geeignet ist, und weniger Nachtleben und Beachclub-Szene. Es liegt näher an Denpasars Krankenhäusern und dem Flughafen, was wichtig ist, wenn Sie kleine Kinder oder laufenden medizinischen Bedarf haben. Für welche Gegend Sie sich auch entscheiden: Mieten Sie zuerst kurzfristig, legen Sie den Schulweg zu echten Stoßzeiten zurück und sprechen Sie mit anderen Eltern, die bereits dort leben, bevor Sie einen längeren Mietvertrag unterzeichnen.
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